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Einschulung 2011

Unsere neuen 5. Klassen

Die Klasse 5 a mit Frau König und Herrn Timmermann
Die Klasse 5 b mit Frau Matthies und Herrn Hauschildt
Die Klasse 5 c mit Frau Klamt und Frau Papst
Die Klasse 5 d mit Frau Pätzold und Frau Bendicks

Herzlich willkommen bei Marion Dönhoff !!

Begrüßung durch Frau Christensen
Band der 6. Klassen
eine "Englischstunde"
Begrüßung durch Frau Güldenpfennig

Wie aufregend !!! Am 15.08. um 9.00 Uhr war es wieder einmal so weit. Nachdem unsere Schule unmittelbar vor den Sommerferien einen Jahrgang erfolgreich zum Abitur geführt hatte, durften wir jetzt den Nachwuchs begrüßen: Unsere neue Schulleiterin, Frau Dörte Christensen , die Abteilungsleiterin der Beobachtungsstufe, Frau Güldenpfennig, und die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der 5. Klassen hießen in einer Einschulungsfeier mit Musik und Präsentationen die neuen MDG-ler willkommen. 

 

Die Ansprache von Frau Christensen

     

Besser als mit Musik kann doch der erste Schultag an einer neuen Schule gar nicht beginnen. Vielen Dank für diesen Auftakt an die Band der sechsten Klassen!

 

 

Aber auch noch einmal mit Worten:

 

Liebe Eltern, Verwandte und Freunde,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

ich begrüße Sie herzlich zur Einschulungsfeier am Marion Dönhoff Gymnasium. Vor allem aber heiße ich Euch, unsere neuen Schülerinnen und Schüler ganz herzlich in unserer Schule willkommen. Schön, dass Ihr da seid. Wir fangen gemeinsam neu an, Ihr habt mir voraus, dass Ihr schon vor den Ferien Euren ersten Tag in der Schule hattet. Als ich in den Sommerferien hier in Hamburg ankam, ging einer meiner ersten Wege runter zur Elbe. Und ich freute mich, dass ich dort an einer Mauer eines meiner Lieblingsgedichte fand:

 

Die Ameisen

von Joachim Ringelnatz

 

In Hamburg lebten zwei Ameisen,

Die wollten nach Australien reisen.

Bei Altona auf der Chaussee

Da taten ihnen die Beine weh

Und da verzichteten sie weise

Dann auf den letzten Teil der Reise.

 

Was diese Ameisen mit Euch, liebe 5. Klässlerinnen und 5. Klässler zu tun haben?

Liegt doch auf der Hand: Klein sind sie, wie Ihr (im Vergleich mit unseren „Großen“), und ein anspruchsvolles Reiseziel haben sie sich gesetzt.  Ihr habt Euch für das Gymnasium entschieden, weil Ihr das Abitur schon in 8 Jahren anstrebt. Damit habt Ihr den anspruchsvollsten Bildungsweg eingeschlagen, den es in Deutschland gibt.

 

 

Und wie die Ameisen auf ihrem Weg nach Australien werdet Ihr Euch anstrengen müssen:

·         bei der Planung und der Erledigung der Hausaufgaben

·         beim Vokabellernen

·         beim Lösen von kniffligen Problemen

·         beim Jonglieren mit großen Zahlen

·         beim Musizieren und Malen

·         beim Theaterspielen und Singen

·         beim Lesen dicker und dünner Bücher

·         beim Forschen und Experimentieren

·         beim Vorbereiten auf Klassenarbeiten

·         beim Weitermachen, obwohl einmal etwas nicht geklappt hat

·         beim Packen der Schultasche, so dass am nächsten Tag alles Nötige da ist

·         beim Zusammenarbeiten mit Euren Mitschülern

·         beim Streiten und vor allem beim Wieder-Vertragen

·         beim Stellen schlauer Fragen (denn dumme Fragen gibt es ja bekanntlich nicht!)

·         beim Gehen von Umwegen und Beschreiten neuer Wege

·         und so weiter und mit einem Wort:

 

Beim Lernen müsst Ihr Euch anstrengen!

  

Zum Glück ist es mit der Anstrengung beim Lernen wie beim Bergsteigen. Man kommt auf viele Berge ja auch ziemlich bequem mit der Seilbahn rauf. Der Blick von da oben über andere Berge und Täler sei ja schließlich immer der gleiche - meinen die Seilbahnfahrer. Aber jeder, der sich diesen Blick einmal erarbeitet hat, indem er mit letzter Puste denselben Berg mit eigener Kraft mühsam erklettert hat, der weiß: Das stimmt nicht!.

Wenn man seine Grenzen niemals auslotet, woher will man wissen, wo sie liegen?

Und wie soll es einem dann gelingen, sie zu überwinden?

Sich durch schwierige Aufgaben durchzubeißen, das wird Euch glücklich und stolz auf das Erreichte machen.

 

Und damit sind wir bei den Unterschieden zwischen Euch und den Ameisen von Ringelnatz:

Im Gegensatz zu ihnen werdet Ihr noch wachsen und Eure Beine werden länger und kräftiger werden.

Ihr gebt natürlich nicht auf, nur weil der Weg vielleicht einmal steil oder uneben ist oder das Ziel zu weit entfernt zu sein scheint! Ihr macht nicht den Fehler und macht Euch nur zu zweit auf den Weg. Ihr habt hier einen gut organisierten „Ameisenhaufen“, in dem Ihr viel Hilfe und Unterstützung bekommen könnt.

 

Von euren Lehrerinnen und Lehrern,

·         die Euch viel zumuten, vor allem aber viel zutrauen werden,

·         die Euch Mut machen und Euch ermuntern, mutig zu sein

·         die immer ein offenes Ohr für Euch haben werden,

·         die Euch mit ihrer Begeisterung für ihre Fächer einfach anstecken werden,

             von euren Mitschülerinnen und Mitschülern

·         die Euch freundlich in der Schulgemeinschaft des Marion Dönhoff Gymnasiums aufnehmen werden

·         die achtgeben darauf, dass niemand aus dieser guten Gemeinschaft ausgeschlossen wird

 

Und schließlich von denen, die Euch bis jetzt schon begleitet, unterstützt, erzogen und geliebt haben: Euren Eltern.

 

Liebe Eltern,

einer, der es wissen müsste, der Dichter und Lehrer Heinz J. Zechner schreibt in seinem Gedicht Briefwechsel:

 

 

Sehr geehrte Frau Meier!

Ihr Sohn Markus

isst während des Unterrichts

und arbeitet nicht mit.

 

Sehr geehrter Herr Lehrer!

Ihr Schüler Markus Meier

hält sein Zimmer nicht in Ordnung

und bröselt während des Fernsehens

Kartoffelchips auf den Teppich.

 

 

Hier bei uns am Marion Dönhoff Gymnasium wünschen wir uns die Zusammenarbeit mit Ihnen anders: im engen Kontakt miteinander und offenem Gespräch, im gegenseitigen Bemühen darum, Ihr Kind individuell zu fördern und zu fordern!

Sie vertrauen uns heute Ihre Kinder an. Das ist uns eine große Freude und eine wichtige Verpflichtung. Lassen Sie uns den Schulweg Ihrer Kinder gemeinsam begleiten mit Gelassenheit und Vertrauen darauf, dass sie ihren Weg schon bis ans Ziel gehen werden.

 

Wie heißt es doch so schön:  Alles ist schwierig – bevor es leicht wird!

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich wünsche Euch alles Gute für Eure Schulzeit am Marion Dönhoff Gymnasium!


Diesen Artikel drucken :: 22.02.2012
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