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Umweltschule für Europa

 

Seit 1994 vergibt die Stiftung für Umwelterziehung (engl. Foundation for environmental education, kurz Fee) das Prädikat „Umweltschule in Europa“ an Schule , die sich in ihrer pädagogischen Arbeit besonders um Umwelterziehung, Nachhaltigkeit und umweltgerechtes Verhalten bemühen.

Weltweit beteiligen sich mehr als 14.000 Schulen in über 38 Ländern an diesem Projekt.

In der Bundesrepublik liegt die Durchführung des Projektes in Händen der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU).

 

Das Prädikat „Umweltschule in Europa“ wird jährlich neu an jede Schule vergeben, die ein Konzept vorlegt und umsetzt, das Elemente der ökologischen Bildung, der Erziehung zu umweltgerechten Verhalten und zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit der Schule praxisorientiert miteinander verbindet. Unsere Schule nimmt unter der Initiative und verantwortlichen Leitung von Herrn Krohn seit 2003 an diesem Projekt teil.

 

Links zum Thema :

 

www.agenda21-treffpunkt.de/info/umschueu.htm (agenda 21 Treffpunkt)

www.umwelterziehung.de (DGU)

www.umweltschule-niedersachsen.de (Niedersachsen)

www.umweltschule.info (Thüringen)

 

Im Folgenden sind einige Projekte an unserer Schule kurz dargestellt.

Hamburg – ein Zukunftsmodell ?

    

Passend zum Umwelthauptstadtjahr hat das 4. Semester nach der Behandlung des „Ökologischen Fußabdrucks“ eine Webseite entworfen, auf der die Beurteilung von 17 Projekten bzw. Firmen und Einrichtungen zu finden sind. Die Spanne der ausgewählten Projekte und Unternehmen reichte von der Elbvertiefung bis zu einem Kindergarten in einem Null-Energie-Haus, vom Projekt „Stadtfahrrad“ bis zum „Umwelttaxi“.

Schülerinnen und Schüler haben Bewertungskriterien erarbeitet, abgeglichen und in Form von „Sternchen“

Bewertungen vergeben. Leider ist die Webseite optisch nicht so ansprechend wie gewünscht, da die vorgestellten Firmen nicht immer bereit waren, die Logos und Fotos von ihren Webseiten zur Verfügung zu stellen. Zudem ist das 4. Semester so kurz, dass die Antworten und Erlaubnisse oft erst nach der Unterrichtsbefreiung eintrafen.

Die Webseite findet sich hier:

 

·   www.hamburg-als-zukunftsmodell.de.vu/

 

Gewebekultur mit der Sterilbank

 

Die Arbeiten aus dem letzten Schuljahr zur Vermehrung von pflanzen mit Hilfe der Gewebekultur haben wir zu Postern verarbeitet und auf dem Tag der offenen Tür gezeigt. Wir können nun Erdbeeren vermehren und neue Zellen aus Karotten züchten.

Was ist schön ??

 

Unter dem weit gespannten Rahmenthema „Was ist schön ??“ haben ca. 14 Klassen und Kurse aus den Fächern Kunst, Deutsch, Geschichte, DSP und Philosophie intensiv gearbeitet und eine gemeinsame Ausstellung konzipiert. Der ästhetische Schwerpunkt der Schule findet darin seinen Ausdruck.

Das Oberstufenprofil „System Erde-Mensch“ im 2. Semester hat eng mit der Fachschaft Kunst kooperiert. Frau Hauswaldt hat für ihren Kunstkurs das Thema „Einfälle statt Abfälle“ gestellt. Themen wie Recycling/Upcycling am Beispiel von Milchpacks, Vorstellungen über die Schönheit von Städten, Schönheit von Menschen – all dies hat einen überaus engen Bezug zu ökologischen Fragestellungen im weiteren Sinne. Diese Weiterung in andere Fächer haben die Künstler ganz beispielhaft betrieben.

 

W. Krohn

"Die Wüste lebt"

Das große, grüne Gelände der Schule ist ein wichtiges Element von Lebensqualität im Schulalltag. Zusammen mit den Naturlandschaften in der Umgebung bildet es den Lernort für viele praxisorientierte Projekte im naturwissenschaftlichen Unterricht.   So sind mit dem Wüstengarten auf unserem Gelände eine Reihe von langfristig angelegten Unterrichtsvorhaben verbunden.

Außerdem ist das Schulgelände Aktions- und Experimentierfeld für unsere Garten-AG. An dem einmal im Jahr stattfindenden Gartentag wird das Schulgelände gemeinsam von Eltern , Lehrern und Schülern gepflegt und gestaltet.

 

 

Dieses Frühjahr hat mit früher Wärme, Trockenheit und späten Frösten fast einen Mammutbaum umgebracht und viele junge Blätter schwarz werden lassen. Aber ansonsten entwickelt sich der Wüstengarten weiter. Die Tulpen, die Schmuckstücke aus den asiatischen Steppen, kommen in unserem Sandboden jedes Jahr wieder.

Wolfsmilch und amerikanische Steppenkerze machen einen farbenfrohen Eindruck.

    

Während der Musikwoche konnten Schülerinnen und Schüler „Plastic Planet“ anschauen – ein eindrucksvoller Film über das allgegenwärtige Plastik und die damit verbundenen Umweltrisiken bis hin zu Rückständen in unseren Körpern.

Mit Plastik hängt auch der Bau eines Gewächshauses zusammen – aus leeren Wasserflaschen! Die Garten-AG nutzt das inzwischen fertige Gewächshaus für die Anzucht von Kürbis und anderen tropischen Gewächsen.

 

Ein schwimmendes Moorbeet ist ein Versuch, es besser zu machen als mit einem Bottich. Fleischfressende Pflanzen möchten wir in unserem Garten einfach haben. Mit dabei sind australische Sarracenien.


Diesen Artikel drucken :: 20.05.2012
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