
Garten AG
Das Jahr 2011 im Schulgarten
Es war ein ungewöhnliches Jahr – Schnee bis in den März, große Trockenheit und Sommer im April und dann wurde es eigentlich nur noch sehr nass.
Dieses Jahr sind wir wieder „Umweltschule für Europa“ und haben mit unseren Projekten ein wenig dazu beigetragen. Dieses Jahr war eine heftige Mischung aus ungewöhnlichem Wetter, Erfolgen und Misserfolgen durch Zerstörungen unserer Anlagen.

- Dezember 2011

- April 2011 - die Lilien kommen demnächst ins Beet
Fast hätten die Sarracenien auf dem schwimmenden Sumpfbeet geblüht. Das sind fleischfressende Pflanzen aus Australien. – Leider wurde das Moorbeetfloß versenkt.
Aber sonst hat sehr viel geklappt: Das Gewächshaus bekam eine Fußbodenheizung, weil der Winter doch sehr lang und kalt wurde und wir zu gern Bananen überwintern wollen.
Das Gewächshaus wurde heftig genutzt, um Kürbispflanzen anzuziehen, bevor man sie Anfang Mai auspflanzen kann. Wieder haben wir ein Stück gerodet und andere Pflanzen gesetzt.
Dadurch haben Falter zum Beispiel mehr zu saugen. Hier sitzen ein Distelfalter und ein Admiral auf unserem Schmetterlingsstrauch. Der Admiral hat einige tausend Kilometer Flug hinter sich – er kommt jedes Jahr über die Alpen geflogen und hat bis zu uns gefunden. Im Bild ganz rechts sitzt ein Kohlweißling.
Das Minzebeet ist ein echter Erfolg. Auf den Blüten sitzen immer Insekten.
Wir haben reichlich geerntet, getrocknet und dann verkauft, wobei fast 40 Euro an einem Vormittag zusammenkamen. Nächstes Jahr machen wir viel mehr Teebeutel und verkaufen Duftbeutel dazu.

- Schwebfliege auf Minze

- Bananenstaude vor Minzbeet

- Minze-Ernte

- Tee aus dem Schulgarten
Der Schulgarten ist richtig Arbeit; wir mähen selbst, wie man sieht. Dieses Jahr ist auch der „Fühlpfad“ fertig geworden. Wer will, kann auf Kies, Borke, Sand, Stein und Glasschreddergut laufen. Beim Gartentag bekamen wir Hilfe: im „Schach-Beet“ werden Lilien gepflanzt. Man sieht ganz gut, dass wir so langsam immer mehr violette und rote Pflanzen sammeln. Die blaue Blüte gehört zu einer Glockenwinde, Ipomoea. Die Blüten halten nur einen Tag.
Wir haben immer ein „Regen-Programm“, schauen uns besondere Pflanzen unter dem Mikroskop an, um zu verstehen, warum die in einem Flaschengarten überleben können.
Wir haben immer ein „Regen-Programm“, schauen uns besondere Pflanzen unter dem Mikroskop an, um zu verstehen, warum die in einem Flaschengarten überleben können.

Am schönsten sind die Pausen – hier mit selbst gemachtem Minze-Gelee ( Vielen Dank! War köstlich! ) ..und solche Besucher (rechts, die Raupe).
Beim Lesefest-Fotowettbewerb haben wir auch mitgemacht! Es war lustig, kleine Leser überall im Garten zu verstecken!
Photobook der Garten-AG
Zu Anschauen eines der Bilder anklicken und dann mit dem Steuerungssymbol links oben weiterklicken.
Schon im vierten Jahr besteht diese Garten AG. Wir haben angefangen, unseren Schulteich zu erneuern, Flechtzäune zu ziehen und so das Gelände um den Teich vor Zerstörung zu sichern. Molche und Erdkröten gibt es wieder in Massen.
2005 haben wir einen Wüstengarten angefangen, in dem immer neue Ideen verwirklicht werden. (Forschergarten/Wüstengarten).Mit diesen Ideen nahmen wir an einem Wettbewerb teil. Dabei haben wir einen dritten Preis gemacht. Wir gewannen Teichfolie und schwere, solide Steine für unseren Bachlauf. Im Juni 08 haben wir den Wasserlauf fertig gestellt.
Fertigstellung des Bachlaufs

- Passt es ???

- Passt !!!

- Die letzte Folie wird verlegt...

- Der Wasserfall am Wüstentag
Diesen Artikel drucken :: 19.05.2012



























